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Wie ehrlich sind Tierärzte

 
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sony
Hufauskratzer
Hufauskratzer



Anmeldedatum: 23.10.2009
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Verfasst am: 14.11.2009, 15:43    Wie ehrlich sind Tierärzte

Hallo, mich würde mal interessieren wie die allgemeine Meinung/Erfahrung zu Tierärzten ist!?
ich habe leider immer mehr den Eindruck, daß die meisten oder viele TA´s Diagnosen stellen.. vor allem bei Lahmheiten, aber nie auf die eventuelle Ursache eingehen! bei Lahmheiten, (ohne ersichtliche Verletzung), wird eine Diagnose gestellt, je nach "Härtegrad" kommt das Tier dann einen bestimmten Zeitraum in die Box, Schmerzmittel, danach ein Trainingsprogramm.... ok, eine Entzündung o. dergleichen ist weg.. und dann gehts wieder los! in den meisten Fällen kann man es abwarten, bis das gleiche Problem wieder da ist!
Ich finde einfach, daß TA schon mal drauf hinweisen sollen, daß viele Lahmheiten vom verkehrten Reiten, verkehrter Ausbildung kommen! oder den Besitzer drauf hinweisen sollten, mal das ganze Pferd auf Verspannung, Blockaden usw. (Sättel, Zähne, die ganze liternei halt) checken zu lassen!
ich weiß nicht, ob das nur mir so vorkommt, oder ob diesen Eindruck mehrere haben
l.g.
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Verfasst am:     Anzeige

Yvonne
Pony
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Verfasst am: 14.11.2009, 17:14    

Ok, ich habe den Vorteil, dass eine meiner besten Freundinnen Tierärztin ist.

Dennoch habe ich bei vielen Tierärzten den Eindruck, dass sie besonders bei der Nennung von möglichen Ursachen vorsichtig sind. Im Prinzip verständlich, denn sie verdienen definitiv mit kranken Pferden mehr Geld als mit gesunden, und wer will sich schon einen Kundn vergraulen, weil er ihm sagt, dass er ein schlechter Reiter ist? Ich kenne Tierärzte, die das machen, vorichtig, ggf. auch mal Ostheopathen, die da Tips geben, woher Verspannungen und Blockaden kommen.

Aber es sind eben wenige Tierärzte so wie Gerd Heuschmann...

Die Frage ist ja aber auch, ob es die Aufgabe des Tierarztes ist, über Gründe zu spekulieren. Es ist ja so, dass bei Verletzungen häufig nicht auszumachen ist, woran es liegt. Mein TA soll eine Diagnose stellen und das Pferd dann behandeln. Mehr nicht und weniger nicht.

Ich finde es aber andererseits auch bedenklich, wie wenig manche Pferdebesitzer die Diagnosen und Behandlungen ihrer Tierärzte hinterfragen. Wenn mein Pferd die 5. Lahmheit innerhalb eines halben Jahres zeigt, dann sollte ich auch mal die Behandlung des TA hinterfragen, wenn es keine Besserung gibt. Und immer nur Schmerzmittel ist ja auch keine Lösung.
Joy
Heuholer
Heuholer



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Verfasst am: 15.11.2009, 01:15    

Für meine Pferde habe ich eine Tierärztin - ich muss sagen, sie ist einfach klasse!
sony
Hufauskratzer
Hufauskratzer



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Wohnort: schongau

Verfasst am: 15.11.2009, 13:41    

ich hab das Problem gott sei dank auch nicht! aber man bekommt es halt oft mit, bei anderen Pferden und Personen.. und ich kann nur sagen,
mir stehen da oft die Haare zu Berge!
Ich finde einfach, daß bei Lahmheiten, nicht einfach das Röntengerät das U-Schall Geräte ausgepackt gehört.. weil finden wird man zu 90 % immer was, ist aber meistens nicht die Ursache! sondern daß ganze Pferd erst mal "vernommen" wird!?
ein hoher %Satz aller Lahmheiten,vor allem an den Vorderbeinen, ohne erkennbare Verletzung kommen von Verspannungen/Blockaden! die wiederum kommen oft von falschem Reiten!

ach ich muss mich da so oft aufregen.. das wollte ich einfach mal hier loswerden Twisted Evil
Ludmilla
Stallausmister
Stallausmister



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Verfasst am: 16.11.2009, 09:55    

Alles über einen Kamm streichen kann man auch nicht.
Die Lahmheit von meinem Paint kommt durch falschen Beschlag. Hat zwei Hufrisse bekommen vom Kronenrand. Leider kann ich ihn momentan nicht reiten, so dass er Lahmfrei ein schönes Leben hat. Zumindest gerade über zwei Beschlagsperioden. Ich hole ihn aus der Box und eine Lahmheit tritt zu tage.
Das kann nun nicht vom unpassenden Sattel sein. Er war aber auf der Koppel und hat den Vortag getobt.
Also nichts da falsches Reiten. Er hat einen Ortopädischen Beschlag bekommen und wurde korrektur gestellt. Die Hufrisse an beiden Vorderhufen wachsen gut runter.
Woher die Lahmheit nun kommt werde ich heute und morgen mal in Erfahrung bringen. Heite Schmied, morgen TA.
Alles kann man auch nicht aufs Reiten schieben.
sony
Hufauskratzer
Hufauskratzer



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Verfasst am: 16.11.2009, 21:10    

ok.. ich hab ja auch nie von allen gesprochen! bei deinem kann das viele Ursachen haben! wenn ich das jetzt richtig verstanden hab.. er steht momentan eh, wegen Lahmheit von falschem Beschlag!? aber ist eigentlich lahmfrei? war jetzt aber nach Koppeltoben lahm! das kann von Hufprellung bis zu einem Sturz alles sein..? sieht man äusserlich was?
wäre nett, wenn du erzählst was der TA gesagt, bzw. gemacht hat!
l.g
Ludmilla
Stallausmister
Stallausmister



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Verfasst am: 17.11.2009, 09:29    

Schmied war gestern da. Pferd geht natürlich klar.
Wie es so sein soll, hab ich ihn bewegen lassen. Nur locker abreiten. Pferd Lahmt. Ich glaube nicht, dass ein Pferd simolieren kann.
Ich bin mal gespannt was der TA heute dazu sagt. Schmied ist heut auch dabei.Ich finde es immer gut, wenn TA und Schmied sich besprechen können.
Ich berichte dann mal was dabei herauskommt.

Um mal zum TA zurückzukommen. Mein TA glaubt mir mittlerweile aufs Wort wenn ich sage, dass da was nicht stimmt.
Eins meiner Schulpferde ging ganz unmerklich klamm. So das TA es kaum gesehen hat.
Er hat dann Ultraschall gemacht und gesehen, dass das Pferd einen Sehnenschaden hat. War aber auch nur ganz minimal entzündet. Das Pferd hatte dennoch ein halbes Jahr Pause und alles ist weider verheielt.
es ist schön, wenn man dem TA vertrauen kann. Zumal er auch eine störrische Geduld mit den Tieren hat.
Thokka
Fohlen
Fohlen



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Verfasst am: 20.11.2009, 11:10    

Ich kann mich Yvonne anschließen.

Ich habe auch so manches Mal den Eindruck, dass Tierärzte oft zu fixiert auf bestimmte Diagnosen sind und wenig ganzheitlich betrachten. Das darf man sicher nicht verallgemeinernd sagen und so meine ich es auch nicht.

Als Pferdebesitzer verlässt man sich auf das Urteil des Fachmanns und erwartet ein ehrliches Urteil, egal ob man nun schlecht reitet oder das Pferd falsch beschlagen ist oder einfach nur auf einen Stein getreten ist. Das man nicht immer ein korrektes Urteil fällen kann, ist mir auch klar.

Gerade beim dem aktuellen Thema HRE hatte ich oft den Eindruck, dass es den meisten TAs darum ging, das Pferd wieder einsetzbar zu machen. Über Folgeschäden oä. wurde ich nur auf direkte Nachfrage aufgeklärt. Details zu Erkrankung, zur Behandlung etc. wurden oft nur kurz angesprochen, das meiste habe ich mir selbst angelesen, um besser mitreden zu können. Sicher nicht Normalität, aber ich fühlte mich auch nicht unbedingt als Einzelfall...


Viele Grüße

Thokka
Yvonne
Pony
Pony



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Verfasst am: 20.11.2009, 19:00    

Mir fällt noch was ein... zu den "Mode"-Diagnosen kommen ja auch noch die "Mode"-Behandlungen. Zum Beispiel Stoßwelle war 'ne ganze Weile für und gegen alles gut, DMSO etc.... Auch das sollte man immer als Besitzer hinterfragen. Denn klar ist, wenn ein TA sich ein teures neues Gerät anschafft, dann muss sich das rentieren...
kruegerlara
Hufauskratzer
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Verfasst am: 10.03.2010, 18:26    

Ich kenne diese Zweifel an den Diagnosen und Behandlungen der Tierärzte auch. Habe dann des öfteren den TA gewechselt und habe jetzt - seit einem Jahr- das Gefühl einen gefunden zu haben, dem ich vertrauen kann. Man muss da auch offen für eigene Kritik sein und der TA sollte davor nicht zurückschrecken. Ich versuche deshalb, den Kontakt zu ihm so persönlich wie möglich zu halten. Man will ja schliesslich nicht irgendeinen TA an sein Pferd lassen.
Amare
Stallausmister
Stallausmister



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Verfasst am: 11.03.2010, 22:42    

also ich kann nur von guten erfahrungen berichten ...

meine tä hat sich alles angesehen. sattel, zaum, reitweise, wie wird longiert. erst dann ging es an die körperlichen dinge. röntgen, abspritzen der verweis auf hufschmied und osteopath kam nachdem sie nichts gefunden hatte von ganz alleine!

ich denk einige tä haben begriffen das sie sich mt falscher beratung mehr kunden vegraulen als gewinnen, und langfristig so weniger umsatz machen ...
Blume
Fohlen
Fohlen



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Beiträge: 60


Verfasst am: 07.09.2010, 07:42    

nun ja, ich hatte vor 2 jahren auch ne odysee mit meinem pferd. hat hinten gelahmt, es gab aber keinen ersichtlichen grund dafür. hatte natürlich tierärzte da, die zwar alle sehr nett waren, aber irgendwie auch ins blaue gedoktert haben. hier spritzen, da pülverchen, umschläge, packungen, alles mögliche....natürlich hat auch alles geld gekostet. keiner hat sich den sattel angesehen oder auf blockaden oder ähnliches verwiesen. letztendlich wurde ne stoßwellentherapie gemacht und dann ging es wieder, warum auch immer. was es war, kann man nicht sagen. also alles sehr schwammig. ist für tierärzte auch nicht immer einfach, aber ich habe auch den eindruck, viele probieren einfach mal aus. eigentlich sollten sie erst bezahlt werden, wenn das, was sie tun, auch wirkung zeigt. vieles von dem, was ich bezahlt hab, war völlig unnütz, aber ich wusste es ja auch nicht besser.
Sugarsnout
Pony
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Anmeldedatum: 27.09.2010
Beiträge: 133


Verfasst am: 09.09.2010, 13:10    

wenn unsere hottis reden könnten, wär´s einfacher. aber es gibt ja so viele möglichkeiten und ursachen für jede art von beschwerden. lahmheit kann was am bein sein, aus dem rücken oder der hüfte kommen, an einem falschen sattel liegen....das ist wirklich schwierig. tierärzte habens nicht leicht. aber viele ist echt unverschämt teuer. aber als laie traut man sich ja auch nicht ran und sagt, ich mache das jetzt mal so oder so.
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