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Welche Haltung für Pferd mit "Sehnenproblem"?

 
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*~Sterntaler~*
Hufauskratzer
Hufauskratzer



Anmeldedatum: 24.03.2009
Beiträge: 7
Wohnort: Ludwigshafen

Verfasst am: 21.05.2009, 13:22    Welche Haltung für Pferd mit "Sehnenproblem"?

Hallo ihr lieben!

Bin momentan in einem Konflikt mit mir selbst! Erstmal zu Vorgeschichte: Meine 5 jährige Reitponystute hat öfter Probleme mit den Beinen, d.h. sie hatte jetzt schon 4mal Sehnenzerrungen etc. (also nur einmal was, was von außen kommt z.b. Tritt) , ansonsten sind das nur sachen, bei dennen sie sich vertreten hat, umgeknickt ist etc. Das ganze passiert nur auf der Koppel. Einmal als sie 3 war hinten links. Damals war sie in einem STall mit mehr Koppel ganztägig, dafür aber sehr schlechtes, weniges Heu etc.
Nun habe ich sie nach langer Stallsuche und Stallwechselei in einem STall stehen, in dem sie nur halbtags auf die Koppel kann. Seit diesem STallwechsel im September hatte sie schon 3 mal was am Fuß und immer war die sehne mehr oder weniger betroffen. (immer verschiedne Beine).

Am reiten oder so liegt es DEFINITV nicht. dafür kann ich garantieren. ich reite höchstens 30 min und davon fast nur schritt ( 1mal- 2mal die woche) Im rest der woche wird nur ohne ausbinder V/A longiert! Bei all dem macht sie keine Probleme.

Natürliuch wurde alles korrekt vom TA behandeln lassen. Habe kürzlich nochmal röntgen lassem und schallen und da ist NICHTS festzustellen(außer eben, dass die eine sehne entzündet ist)

Einen Mangel hat sie nicht! Das Blutbild (spurenelemente) ergab nur werte im sehr guten bereich, außer magnesium ist leicht erhöht, weswegen ihr nochmal ein tröpfchen blut abgenommen werden soll um grad die niere testen zu lassen (kann auf das hindeuten)
die leber wurde im dezember getestet(aufgrund des schlecvhten heus im anderen stall). die werte waren sehr gut.

Mindeestens alle 1/4 Jahr (letzter zeit öfter) kommt meine Physio und checkt sie durch!

Sie hat keine eisen und wird immoment von einer sehr guten Huforthopäüdin in ihrer Stellung korrigiert.

Meine Theorie ist es, dass sie zulange in ihrer Box mit angrenzendem Paddock steht ( von um 14 Uhr.-9 uhr morgens--> natürlich wird sie ncoh longiert, aber das ist ja kein ersatz) und dann mit den anderen Pferden auf die Koppel geht und total übermütig rumbockt. dazu ist sie total tollpatschig und ist noch nict sehr gut im glecihgewicht und dann denk ich, dass sie sich verletzt. ALso dass das eben von der "punktuellen" 5Stündigen belastung auf der Koppel und dem übermut--> tollpatschigkeit kommt.
Könntet ihr euch dass Vorstellen?

Jetzt ist meine Überlegung sie in einen Hit-Aktivstall zu stellen (wäre halt teuer, aber mein Pferd ist mir alles wert), wo sie ja ihre beine konstant belastet und ich denke, dass sie durch das Fehlende "Event" auf die Koppel zu fetzten garnicht so übermütig wird! Was meint ihr?

Ehrlich gesagt fühle ich mich total egoistisch, dass ich mein pferd nicht schon im aktivstall angemeldet habe, denn natürlich ist das besser für sie! Leider fühle ich mich in diesem stall sehr wohl (freunde etc.) und alles andere wie Heuist genial! Ich bin total verwirrt.

Was würdet ihr machen? Denkt ihr meine Theorie stimmt soweit?

P.S: Für sachliche Kritik bin ich sehr empfänglich
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Verfasst am:     Anzeige

Yvonne
Pony
Pony



Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 176
Wohnort: Göttingen

Verfasst am: 21.05.2009, 19:44    

Pferde mit Sehnen- oder Bänderproblemen sind m.E. am Besten in einem Offenstall/Aktivstall aufgehoben, wo sie sich rund um die Uhr bewegen können. Längeres Stehen ist ungesund und führt natürlich auch dazu, dass die Pferde toben, wenn sie dann rauskommen.

Grundsätzlich finde ich es aber dennoch nicht normal, wenn so ein junges Pferd ständig Probleme mit den Sehnen hat. Ist da evt. in der Aufzucht was schief gelaufen?

Man kann den Sehnen- und Bänderapparat mit verschiedenen Mitteln unterstützen und stärken. Es gibt z.B. von Planta Vet pflanzliche "Medikamente", die auch gespritzt werden können. Oder Produkte von Iwest, die den Sehnenapparat stärken. Dazu viel Bewegung (Schrittreiten) auf hartem Boden (Asphalt). Erstmal wenig Arbeit auf tiefem Boden.

Mein Pferd mit Fesselträgerschaden stand während der Reha in einem Offenstall - ich würde es immer wieder machen.
frohespferd
Hufauskratzer
Hufauskratzer



Anmeldedatum: 13.05.2009
Beiträge: 4


Verfasst am: 22.05.2009, 06:14    

Sehnenverletzungen sind immer sehr problematisch, weil Sehnengewebe prinzipiell schlechter durchblutet ist als Muskelgewebe. Aber Sehnen sind die Enden von Muskeln (mal ganz einfach ausgedrückt), d.h. es kann durchaus sein, daß ein Pferd weiter oben kleine Muskelprobleme hat. Wenn ein Muskel verspannt ist, dann zieht er sich zusammen, was zur Folge hat, daß am Ende, dort wo die Sehnen sind mehr Zug draufkommt. Sehnen haben von Haus aus eine geringe Dehnfähigkeit. Das erklärt so viele chronische Sehnengeschichten. Es werden immer nur die Sehnen unten behandelt und kein Mensch denkt dran auch mal die Muskeln oben - z.B. im Rückenbereich zu untersuchen. Kleine Verspannungen reichen da schon (passender Sattel, Blockaden etc.). Ich würde darauf achten, daß die Sehnen und Muskeln immer gut durchblutet sind, darauf achte ich auch bei einem gesunden nicht sehnenvorgeschädigten Pferd.
Guck mal hier:
http://fedimax.com/plenty/download/ceramic-energy_info1.pdf
Möchte keine Werbung für diese Keramikstoffe machen, aber ich hab damit nur gute Erfahrungen gemacht. Hab ich in einem anderen Beitrag über den Rückenwärmer schon geschrieben.
Kann Dir außerdem noch das Buch von Claus Teslau empfehlen Stresspunktmassage. Dort ist sehr viel über Muskeln und Sehnen erklärt.
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