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Constanze Jährling


Anmeldedatum: 13.03.2009 Beiträge: 279 Wohnort: Christes
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27.07.2009, 18:43 Richtig longieren!? |
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Hallo ihr lieben,
ich habe meine liebenswert verrückte stute wieder . da ich in naher zukunft vorübergehend nicht mehr reiten kann will ich mich verstärkt der bodenarbeit widmen.
sie ist wohl noch nicht richtig eingeritten. zumindest ist sie sehr hart im maul und man hat immer das gefühl, dass sie unter einem "weglaufen" will. wenn man erstmal im sattel sitzt (sie zappelt etwas rum beim aufsteigen) ist es ganz ok. Aber ihr fehlt auf jeden fall rückenmuskulatur. beim reiten nimmt sie den kopf schön runter aber beim longieren ehr nicht.
was würdet ihr empfehlen? wie gesagt: hart im maul und generell ehr schwach bemuskelt.
lg
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Yvonne Pony


Anmeldedatum: 21.03.2009 Beiträge: 176 Wohnort: Göttingen
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| Verfasst am:
27.07.2009, 20:16 |
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Auf jeden Fall würde ich nicht am Gebiss longieren sondern an einem gut sitzenden Kappzaum.
Ausbinden oder nicht, das ist hier die Frage...
Ich würde zuerst mal ohne Ausbinder jeglicher Art longieren, damit das Pferd sein Gleichgewicht findet. Solltest Du Dich für Ausbinden entscheiden, dann würde ich ganz lang verschnallte Dreieckszügel verwenden, um dem Pferd damit den Weg in die Tiefe zu zeigen. Wichtig ist aber, dass sie nicht nur vorne den Kopf runternimmt, sondern vor allem, dass Du von hinten genug nachtreibst, damit die Stute auch den Rücken aufwölben kann.
Am Anfang ist es oft einfacher eine Anlehnung zu finden, wenn man eher auf kleinem Kreis longiert. So bekommt man das Pferd gut an die Hilfen (Longe und Peitsche).
Ich selbst habe früher eigentlich immer mit Ausbindern longiert, bin aber inzwischen dazu übergegangen, ohne Ausbinder zu arbeiten.
Damit das Longieren für das Pferd nicht zu langweilig wird, würde ich das Longieren sehr Abwechslungsreich gestalten. Also auch mal lange Bahn longieren, die Größe des Zirkels variieren usw. Und dann evt. Freispringen, wenn Du die Möglichkeit hast. Das macht den Rücken locker und macht den meisten Pferden viel Spaß.
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Constanze Jährling


Anmeldedatum: 13.03.2009 Beiträge: 279 Wohnort: Christes
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| Verfasst am:
28.07.2009, 06:38 |
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ja das mit dem aubinden ist hier die frage habe eigentlich noch nie mit ausbindern gearbeitet, weil ich es nicht brauchte. bin auch erst drauf gekommen, da der ausbilder in dem stall wo sie zum decken war meinte es würde ihr helfen. wollte eh mit kappzaum longieren.
was kann ich gezielt machen, damit sie weicher wird?
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Alex87 Heuholer

Anmeldedatum: 23.02.2009 Beiträge: 44 Wohnort: Hassloch
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| Verfasst am:
28.07.2009, 09:01 |
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damit sie weicher im maul wird kannst du eigentlich nicht viel machen, ausser mit kappzaum zu longieren und das maul erst mal in ruhe zu lassen.
Von ausbindern würde ich vorerst abraten. ich denke dass sie sich nur abstützen würde und damit natürlich nicht weicher im maul wird.
ich würde ohne ausbinder longieren und ordentlich vorwärtstreiben. wie schon gesagt wurde kann man in der größe des zirkels variieren, ausserdem helfen seitengänge vom bodenaus beim lockern enorm, da das pferd dazu veranlasst wird mehr gewicht mit der hinterhand aufnehmen.
ansonsten würde ich viele übergänge, besonderst trab-galopp, arbeiten. da der lange rückenmuskel da zwischen gleichseitiger und gegengesetzer bewegung abwechseln muss hillft es ihn zu lockern.
wenn man viel longiert muss man auf jeden fall darauf achten nicht zu lange auf einer hand zu bleiben...immer schön wechseln,damit sehnen und gelenke auf einer seite nicht zu stark belastet werden.
hoffe, dass es die etwas weiterhelfen konnte. viel spass beim longieren!
LG, Alex
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Constanze Jährling


Anmeldedatum: 13.03.2009 Beiträge: 279 Wohnort: Christes
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| Verfasst am:
28.07.2009, 09:45 |
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dankeschön für die tipps werd ich mal versuchen. mal schauen wie sie sich macht. sie kennt glaub ich noch nicht wirklich viel.
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Thokka Fohlen


Anmeldedatum: 21.05.2009 Beiträge: 97 Wohnort: Kiel
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| Verfasst am:
30.07.2009, 18:00 |
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Um Dein Pferd weicher im Maul zu bekommen, würde ich auch erst einmal gänzlich auf Gebisse verzichten, so wie Alex es schon geschrieben hatte. Das habe ich bei meinem genauso gemacht, eine Zeitlang nur mit Hackamore geritten und am Halfter longiert. Dann vorsichtig wieder mit doppelt gebrochenem Gebiss angefangen zu reiten und sozusagen auf feine Hilfen "neu" eingestellt. Ich habe einen großen Unterschied gespürt, bei meinem hats definitiv was gebracht.
Zum Ausbinden beim Longieren:
Ich habe neulich das erste Mal vom Dipo-Trainer gehört. Kennt Ihr den ? Was haltet Ihr davon ? Das soll wohl ein klasse Hilfszügel sein, der wirklich ordentlich die Rückenmuskulatur aktiviert und trainiert. Allerdings darf dieser Hilfszügel nur von geschultem Personal angewendet werden. Und ganz günstig ist der auch nicht.
Viele Grüße
Thokka
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