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Reiten lernen - es fühlt sich immer falscher an!

 
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Gladdice
Hufauskratzer
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Anmeldedatum: 03.09.2014
Beiträge: 1
Wohnort: Hildesheim

Verfasst am: 03.09.2014, 07:48    Reiten lernen - es fühlt sich immer falscher an!

Hallo,

ich habe mich hier registriert, weil ich mal Meinung von außen brauche.
Zu mir: Ich bin als Kind "Ponyhof-Niveau" geritten. D.h. ich blieb in allen Situationen oben, viel mehr aber auch nicht. Dann Jahre lang nicht geritten.
Nun möchte ich ü30 das Reiten richtig lernen und bin in einer Reitschule.
Zuerst Longe, klar. Ein Jahr ging ich dann in der Anfängergruppe (Pferde ausgebunden, außer meinem, weil es das nicht mag), da war wenig Druck und gefühlt noch alles soweit okay. Meine Stute ging zum Ende der Stunde immer mal wieder gut am Zügel, aber nicht beständig. Es wurde aber langsam immer mehr.
Nun bin ich in die Dressurgruppe gewechselt (alle ohne Ausbinder)und seitdem habe ich einen Hasssatz: "Hol sie an die Hand!"
Alles scheint sich bei mir nur noch darum zu drehen, dass das Pferd am Zügel gehen muss, ich höre nichts anderes mehr und habe das Gefühl, die Reitlehrer ärgern sich richtig, wenn ich es nicht schaffe. Als würde ich was kaputt machen.

Das Problem ist: Mir gefällt das einfach nicht, mein Gefühl sagt: Da stimmt was nicht. Ich soll die Zügel enorm kurz halten und beim Treiben richtig stark "gegenhalten". Es fühlt sich an als hätte ich Kilos in der Hand, nach den Stunden habe ich Muskelkater in den Armen!
Die RL sagen, da müssten wir (Pferd und ich) halt durch, es ist sehr schlecht für den Rücken, wenn sie nicht am Zügel geht. Aber es fühlt sich falsch an, mit so viel Kraft in den Händen reiten zu müssen. Das Maul ist doch so weich - das kann doch nicht richtig sein!
Sonntag habe ich mich mal getraut, zu sagen, dass ich die Stute mit leichter Zügelverbindung auch an die Hand bekomme, das hat dann zum Glück auch geklappt, aber wie der RL vermutet hat: In der ersten Bahnfigur ist sie mir wieder ausgebrochen. RL sagte: "Siehst du? Du willst ihr Gutes, aber du schadest ihr. Mach wie wir es sagen, das fühlt sich erstmal komisch an, aber ist besser fürs Pferd!"
Also hab ich es so gemacht, wie der RL will. Zügel kurz, treiben, vorne gegenhalten. Sie ging dann irgendwann "an der Hand", RL rief erfreut: "Merkst du es? Jetzt geht sie über den Rücken!"
Und ich dachte nur: HÄ?
Sie ging genau wie vorher, nur dass der Kopf unten war. Ich hatte sogar das gefühl, dass ich sie überhaupt nicht mehr"am Bein" hatte. Die Ecken wurden runder und die Hufschlagfiguren schlechter statt besser. Das reiten wurde nicht leichter, ganz im Gegenteil.
In der Anfängergruppe ohne diesen Zügeldruck hatte ich das Gefühl, ich könnte jedes ihrer Beine einzeln kontrollieren, sie lief so wunderbar, alle GGA, Verstärkungen, Seitengänge. Mit ganz feiner Zügelverbindung, nur halt nicht mit senkrechtem Kopf. Jetzt sitze ich oben drauf und kämpfe mit meinem Lieblingspferd. Kann das denn richtig sein? Ich habe so große Zweifel.
Wenn das Reiten ist ... dann weiß ich nicht, ob ich Reiten will.

Bitte sagt mir doch mal eure Meinung dazu.
Danke schön mal Smile
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Verfasst am:     Anzeige

Jony
Stallausmister
Stallausmister



Anmeldedatum: 27.10.2013
Beiträge: 17
Wohnort: Hannover

Verfasst am: 11.09.2014, 17:28    Das ist reiten der ur-alten Schule

Hallo Gladdice,
du hast völlig recht, das ist nicht wirklich feines Reiten. Lass das bleiben und
suche dir einen besseren RL.
Ich denke, du findest auch in deiner Nähe Reitlehrer mit feiner Hand und Ausbildungsweise.

Z.B auf dem Güthlerhof in Weil der Stadt, da ist ein echt klasse RL, der auch regelmäßig zu Reitschülern im Umkreis fährt. Aber vielleicht zu weit weg für dich. Die hab ich neulich auf einem Lehrgang kennen gelernt.
Hier die Tel-Nr.:070 33 / 30 86 39
0177 / 71 78 769
oder wende dich an einen Hof wo nach Philippe Karl unterrichtet wird, z.B bei Steffi Gehrts und Nicole Weinauge in langeln.
Es gibt mehr gute Reitlehrer als du glaubst, nur sie zu finden ist anfangs nicht so einfach.
Jony
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