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Pferd hat Riesen-Dominaz-Probleme

 
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birkenfeld
Hufauskratzer
Hufauskratzer



Anmeldedatum: 03.08.2011
Beiträge: 2
Wohnort: dortmund

Verfasst am: 03.08.2011, 14:00    Pferd hat Riesen-Dominaz-Probleme

Hallo ich bin neu hier und habe mich angemeldet, weil ich mal eure Meinungen gerne hören würde.
Ich habe selbst einen 19jährigen Westfalen und geht nach zwei Wirbelbrüchen nur noch ins Gelände (bin 50) und habe keine Probleme.
Meine Tochter hat einen 11jährigen Westfalen, der uns allerdings immer mehr Probleme macht.Beim Führen (z.B. zur Weide) reisst er sich oft los, sobald ihm irgendetwas quer geht. Holt man ihn eher rein als das Pferd auf der Nachbarweide, steigt er ebenfalls kerzengerade und reisst sich nach hinten los. Nicht aber, ohne zu versuchen, einem vorher die Vorderhufe auf den Kopf zu schlagen. Er tritt regelrecht nach einem. Das tut er auch, wenn er morgens schnell raus will und es ihm nicht schnell genug geht.
Beim Reiten stoppt er aus vollem Arbeitstempo an den Stellen, wo es ihm passt (immer z.B. an der offenen Hallenschiebetür) wo es draußen was zu sehen gibt oder neben anderen Pferden, weil er weiß, dann kann man nicht so ragieren wie man möchte. Das eine oder andere Pferd das ihm entgegenkommt, würde er am liebsten selbst unter dem Sattel beißen und attackieren. Er steigt jeweils nach diesen Stops mehr oder weniger hoch, meist nicht sehr hoch und schon garn nicht so hoch wie an der Hand. Dann wirft er sich rum oder krabbelt nur noch rückwärts. Machen wir die Tür zu oder es ist dann kein anderer in der Halle, läuft er durch. Steht ein Pferd im Vorraum, parkt er an der Bande am Ausgang bei jeder Runde.
Er macht Megastress beim Verladen und kann nur alleine auf die Weide, weil er alle anderen Pferde so jagt und zusammenbeisst, das keiner mit ihm rausstellen will.
In der Box schmeisst er sich fast jedes Mal hin, wenn ich mein Pferd zuerst raus hole und ihn nicht, er grunzt wie ein Hengst und wälzt sich mit unmöglichen Lauten hin und her und legt sich so ständig fest.

Ene Rückenuntersuchung in der Klinik ergab Kissing Spines Kl 3 -allerdings ohne entzündliche Prozesse (erst gestern waren wir noch zur Kontrolle in der Klinik) und ergab eine Beweglichkeit und Rittikgieit (wenn er will - und dort wollte er, da war er ja fremd, da geht es immer besser), zu der der behandelnde Tierarzt, Chiropraktiker und Bereiter der Klinik meinte, das Verhalten sei nicht vom Rücken, er sei so gut bemuskelt und bei allen Übungen schmerzfrei, das es ehr ein Dominanzproblem sei.
Wir haben ihn 2,5 Jahr und REcherchen ergaben, das er erst mit 7 kastriet wurde, er ist auch optisch ein absokluter Hengsttyp.
Ich bekomme immer mehr Respekt und meine Tochter liebt ihn wie verrückt und will sich nicht von ihm trennen.
Ob ein Beritt sinnvoll ist, bezweifeln wir, denn er hat offentsichtlich schon genug im Leben gesehen, ist z.B. jemand mit einer Peitsche in der Halle, geht er ab sofort nur noch Schwebetritte.
Er hat sicher Riesenprobleme mit der Dominanz, er ist meiner Meinung nach von oben irgendwann sicher gefährlich , man kann mit ihm weder draußen auf dem Platz reiten (da parkt er alle 2 Meter und steigt an - ebenso ist es im Gelände - selbst in der Gruppe.

Sind andere Pferde in der Nähe, schmeißt er in ihrer Nähe den Anker, das geht so weit, das er in der Abteilung sich relativ gut mitziehen lässt , aber z.B. bei einer Volte nicht abwenden will, weil er dann seinen Vordermenn "verlassen" und ein Stück Weg alleine gehen muß.

Meine Tochter reitet ihn dennoch Tag für Tag neu (er war nicht so als wir ihn kauften, da war er eher matt und triebig). Wir wissen von der Vorbesitzerin, das sie ihn deswegen an einen Verkaufsstall abgegeben hat, also geht das schon lange so.
Ein Hormonspiegel zeigt allerdings keine auffällig hohen Werte.

Wer hat für diese Großbaustelle, die wir uns da angeschafft haben, einige Tipps für uns - die nebenbei auch ooch erschwinglich sein sollten, denn es ist jetzt soviel Geld in dieses Pferd geflossen, das wir keineAbertausende mehr investieren wollen und können.

Vielen Dank schon mal

Lg
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Verfasst am:     Anzeige

Lo
Heuholer
Heuholer



Anmeldedatum: 14.11.2010
Beiträge: 46
Wohnort: Großgurkensalat

Verfasst am: 03.08.2011, 19:27    

Habt ihr schonmal ein Join-up versucht mit eurem Hengst? So könntet ihr vllt erstmal eine gute Vertrauensbasis schaffen?!
Constanze
Jährling
Jährling



Anmeldedatum: 13.03.2009
Beiträge: 279
Wohnort: Christes

Verfasst am: 04.08.2011, 19:35    

Also ich würde euch raten einen guten Bodenarbeitskurs mit ihm zu belelegen. Sucht euch evtl. jemanden der die 7 spiele von parelli macht. da gehts vorwiegend um respekt.

in vollberitt würde ich ihn nicht geben. ich würde mit ihm zusammen trainieren.

einer meiner stuten war auch so- bei ihr hat u.a. der sattel nicht gepasst und ihr verrücktes verhalten wurde immer schlimmer. sie ist auch gestiegen und einfach stehen geblieben usw. ich habe dann viel bodenarbeit usw gemacht und wir sind auf dem wege der besserung.
birkenfeld
Hufauskratzer
Hufauskratzer



Anmeldedatum: 03.08.2011
Beiträge: 2
Wohnort: dortmund

Verfasst am: 05.08.2011, 21:38    

Hallo, vielen Dank für die Beiträge. WErde mich mal darum kümmern, wo in der Nähe von Dortmund Parelli-Training praktiziert wird.

Hatte mir schon so gedacht, das Bodenarbeit erstmal am besten wäre.

Übrigens ist unser Pferd kein Hengst mehr, er ist mit 7 bei der Vorbesitzerin kastriert worden-

Lg
Sabine
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