Korrektes Vorwärts-abwärts!?! - Reitweisen / Pferde Themen übergreifend | Pferdeforum & Pferde

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Korrektes Vorwärts-abwärts!?!
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*~Sterntaler~*
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Anmeldedatum: 24.03.2009
Beiträge: 7
Wohnort: Ludwigshafen

BeitragVerfasst am: 25.03.2009, 21:50    Korrektes Vorwärts-abwärts!?!

Ich dachte mir, dass ein Thread wie dieser sehr sinnvoll wäre, da meiner Meinung nach, viel zu WENIG V/A geritten wird und wenn überhaupt dann falsches! Denn wie schon gesagt: Auch bei Rollkur haben die Pferde den Kopf tief!

Ich dachte ich eröffne mal einen Thread in dem man Bilder von dem Pferd beim Longieren oder beim Reiten einstellt, auf dem es "V/A" geht! Dann könnten die anderen Mitglieder des Forums SACHLICH das Bild beurteilen und dem Besitzer des Pferdes Tipps zur Verbesserung geben!

Da ich leider keine Bilder von meiner Maus im V/A habe und sie immoment wegen eines dicken Fesselgelenks nciht longieren darf, kann ich nicht das erste Bild einstellen! Wäre super, wenn das einer von euch macht! Videos sind ebenfalls willkommen!

GLG
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HuHn512
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Anmeldedatum: 16.03.2009
Beiträge: 56
Wohnort: 40822 Mettmann

BeitragVerfasst am: 25.03.2009, 23:58    

Ich hab leider keine Bilder davon von uns. Außer mit Halsring.
Bin aber absolut deiner Meinung: Es wird auch entweder falsch oder viel zu wenig geritten.
Bin früher auch fast gar nicht V/A geritten - jetzt bei meiner RB merke ich, dass er das von selbst will. Er WILL sich strecken. Wenn er von den Muskeln her nicht mehr oben bleiben kann, rollt er sich dann ein. Wenn ich dann die Zügel länger lasse, streckt er sich schön nach unten. Nach ner halben Runde kanns dann weitergehen. Er braucht das nunmal, trotz seinem Alter (17 schon^^ ).
Ist zwar sehr tief, aber mit Halsring - er macht das also freiwillig. ich zwinge ihn nicht dazu, so zu laufen.

http://i43.tinypic.com/ornp08.jpg (draufklicken, mag das gerade nicht erst hier hochladen, sorry Wink )
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aibohni
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Anmeldedatum: 26.02.2009
Beiträge: 43
Wohnort: riedstadt

BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 13:45    

Von meinem Wallach ist ein Bild in der Galerie:
Pferde unterm Sattel
TITEL: Lea es geht auch ohne Sattel und Trense.

LG Iris
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Yvonne
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Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 122
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 19:07    

Hier ist ein Bild von meinem DRP My Champion, 10 Jahre alt. Erfolgreich bis A-Dressur, Springen, Distanz bis 60 km. Ein vielseitiges Pony eben. Auf dem Bild fast schon etwas tief, aber vorübergehend ist auch eine so tiefe Haltung für mich akzeptabel, solange die Hinterhand dabei aktiv bleibt.

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birkenhofsonni
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Anmeldedatum: 27.03.2009
Beiträge: 2
Wohnort: 64405 Fischbachtal

BeitragVerfasst am: 27.03.2009, 12:54    

Da kann man dir und deinem Pony nur ein großes Lob aussprechen, sehr vorbildlich und schön longiert ohne Hilfszügel in perfekter Dehnungshaltung.
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HuHn512
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Anmeldedatum: 16.03.2009
Beiträge: 56
Wohnort: 40822 Mettmann

BeitragVerfasst am: 27.03.2009, 22:37    

kann ich nur zustimmen.
Um ehrlich zu sein, habe ich das noch nie an der Longe ohne Hilfszügel gesehen. Riiiesengroßes Kompliment! Echt klasse.
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Yvonne
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Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 122
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 15:16    

Oh, vielen Dank! Very Happy
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locke51
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Anmeldedatum: 23.02.2009
Beiträge: 32
Wohnort: BL Rheinland - Pfalz

BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 15:18    

Ok ... auch ich sage mal DANKE !
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aibohni
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Anmeldedatum: 26.02.2009
Beiträge: 43
Wohnort: riedstadt

BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 20:48    

Hallo ihr Lieben!

Habe noch zwei Bilder!

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Yvonne
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Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 122
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 28.03.2009, 21:27    

@aibohni: Hm, richtiges v/a ist das für mich nicht. Das Pferd dehnt sich nicht nach vorne-unten, der Rücken ist nicht aufgewölbt und die Hinterhand ist zu wenig aktiv. Versteh mich nicht falsch, das ist ein locker laufendes Pferd - aber es geht nicht v/a.
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Fox
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Anmeldedatum: 07.03.2009
Beiträge: 75
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 29.03.2009, 20:06    

Hallo,
ich finde in der Galerie das Foto von Adrienne ganz gelungen in Bezug auf V/A-die Höhe des Kopfes sollte mehr in Höhe des Buggelenkes sein aber das kommt mit der Zeit mit kontinuierlichem Training und der Eigenschaft *sich zu tragen*-dazu muß erst mal die dementsprechende Muskulatur aufgebaut sein-bis dahin ist das Reiten im V/A und im gelösten Zustand notwendig(eigentlich nicht spektakulär)und Erhalt des Taktes,der Vorwärtstendenz und der immer mehr suchenden Anlehnung des Pferdes in weicher Verbindung.

So auf jedenfall sehe ich das


L.G. Fox
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Yvonne
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Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 122
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 30.03.2009, 20:43    

Habe hier noch zwei Bilder - nicht so tiefe Haltung, aber im Gleichgewicht und in schöner Selbsthaltung, einmal Trab und einmal Galopp.

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Fox
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Beiträge: 75
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 30.03.2009, 22:15    

Hallo Yvonne
Ja finde ich ganz gut diese Bilder und das Pferd verfügt schon über ausreichende Muskulatur sich selbst zu tragen und es hat ja auch keine Stützmöglichkeiten wie Ausbinder oder ähnliches
Es scheint ganz zufrieden zu sein und das Halsdreieck ist offen sprich Nase vor!

L.G. Fox
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Ausbilder111
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BeitragVerfasst am: 31.03.2009, 11:05    

Meiner Meinung gibt es den Begriff "zu tief" eigentlich nicht. Sondern nur "zu eng". Der Hals des Pferdes ist die Balancierstange. Sofern das Pferd nicht vom Reiter gestört wird, wird es selbstständig und je nach Bedarf den Hals höher oder tiefer tragen. Nur durch das Beizäumen des Reiters entstehen dann die Probleme.. Vor allem wenn nicht genügend nachgetrieben wird....
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Fox
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Anmeldedatum: 07.03.2009
Beiträge: 75
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 01.04.2009, 22:17    

Hallo Ausbilder 111 ich finde deinen Beitrag sehr gut und bin auch deiner Meinung,es gibt allerdings auch Situationen(Pferde)die die Hand des Reiters als Stütze benutzen und dadurch zu tief kommen und da muß man schon aufpassen,daß man sich nicht auf diesen"Kraftakt" einläßt und immer wieder"abschüttelt"und das Pferd lernt sich selbst zu tragen.


L.G. Fox
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Yvonne
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Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 122
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 03.04.2009, 19:24    

Ausbilder111 hat Folgendes geschrieben:
Meiner Meinung gibt es den Begriff "zu tief" eigentlich nicht. Sondern nur "zu eng". Der Hals des Pferdes ist die Balancierstange. Sofern das Pferd nicht vom Reiter gestört wird, wird es selbstständig und je nach Bedarf den Hals höher oder tiefer tragen. Nur durch das Beizäumen des Reiters entstehen dann die Probleme.. Vor allem wenn nicht genügend nachgetrieben wird....


Das ist sehr interessant. Man hört ja eigentlich immer wieder, dass auch beim v/a der Kopf nicht unter Buggelenkshöhe sein soll. Wobei ich auch das sowohl beim Longieren (siehe oben) als auch beim Reiten zulasse, solange das Pferd aktiv mit der Hinterhand bleibt, nicht auf die Vorhand kommt und - wie oben bereits erwähnt - sich nicht auf den Zügel stützt.

Aber wichtig ist mir vor allem die stänige Dehnungsbereitschaft, auch aus der Versammlung heraus. D.h. das Pferd muss immer das Gebiss suchen und in die Dehnungshaltung kommen, wenn der Zügel nachgelassen wird.
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Fox
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Anmeldedatum: 07.03.2009
Beiträge: 75
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BeitragVerfasst am: 03.04.2009, 20:43    

Hallo Yvonne,
das ist meiner Meinung richtig was du schreibst,immer noch besser unter Buggelenkshöhe als zu eng und wie gesagt nicht die Stütze im Hilfszügel oder in Hand des Reiters suchend.Ich bin der Meinung das es eine Frage der Zeit und muskulären Ausbildung ist bis das Pferd in Buggelenkshöhe oder bei Versammlung sich selbst tragend arbeitet.Nicht ummsonst heißt es das ein *Grand Prix Pferd*von der Remonte an ca. 6 Jahre benötigt,bis es die Versammlung muskulär bringen kann.
Und die Pferde versuchen bei Überforderung alles nur nicht mit der Hinterhand sich selbst tragen zu müssen,manche werden schnell und laufen den Schwung dann weg,andere gehen garnicht mehr vorwärts-das ist schon echt anstrengend und die Muskeln werden schnell müde und wie wäre das bei uns wenn wir im Studio wären und es fängt an zu *zwicken*und hinter uns würde jemand mit dem *Hackebeil*stehen,zudem ist ermüdete Muskulatur zu keiner Leistung fähig,ganz zu schweigen von der psychischen Belastung.

L.G.
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Summer
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BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 17:27    

Hat etwas länger gedauert, aber jetzt hab ich das Foto wiedergefunden.
Meiner Meinung nach könnte das Pferd gern ein wenig geschlossener sein... ist schon ziemlich laufend.
Naja, wir arbeiten dran... Wink

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Fox
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Beiträge: 75
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 17:41    

Hallo Summer,ich finde es ist ein gelungenes Bild und meinen großen Respekt,du reitest schließlich einen Norweger!So toll habe ich diese Rasse noch nie in Aktion gesehen-aktives Hinterbein,Nase vor trotz den bekannten Problemen in den Ganaschen bei dieser Rasse....gefällt mir sehr gut.
Ein sehr harmonisches Paar

L.G.
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Yvonne
Mitglied
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Beiträge: 122
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 19:10    

Schließe mich Fox an, sehr schönes Bild. Einziger (mini-kleiner) Kritikpunkt, hast Du ja schon selber erwähnt, es sieht so aus, als ob das Pferd doch etwas zu sehr rennt (und dadurch evt. sein Gleichgewicht sucht?).
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Thokka
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BeitragVerfasst am: 26.05.2009, 10:35    

Ich hab leider kein Bild, auf dem mein Pferd im V/A zu sehen ist.

Er nimmt den Kopf zwar schön tief, aber er wölbt den Rücken nicht auf, obwohl er zwei Hufbreit untertritt. Vielleicht sehe ich es auch einfach nicht, aber ich bin der Meinung, er wölbt den Rücken nicht.

Was mache ich verkehrt bzw. was kann ich anders machen ?

Er rennt nicht, ist nicht ausgebunden (weil er sich dann bei noch so langen Dreieckszügeln leicht hinter die Senkrechte verkrümmelt) und hat ein schön gleichmäßig flottes Tempo.


Viele Grüße

Thokka
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Summer
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Wohnort: Landstuhl

BeitragVerfasst am: 27.05.2009, 15:32    

@Fox: Danke! Embarassed Das Nase-vor ist beim Fjord nicht unbedingt das Problem. Schwierig wird es, wenn man in Richtung (beginnende) Versammlung arbeitet, denn wie du schon sagst: Die meisten Fjords sind sehr eng in der Ganasche (meine ältere Stute hat da auch Probleme) und man hat dadurch nicht die Möglichkeit, das Pferd stärker beizuzäumen.
Viele Fjords gehen dadurch eher mal mit "hoher Rübe" als aufgerollt. Allerdings hat die Zucht der letzten Jahre da große Verbesserung gebracht, in Sachen Halsung und Ganaschenfreiheit. Bei meiner jungen Stute muss ich von Anfang an sehr stark aufpassen. Sie neigt durch ihren leichten Hals eher mal zum aufrollen. Shocked

@Yvonne: Das stimmt! Wobei ich noch sagen muss: Das Foto ist auf dem Mannheimer Maimarkt entstanden, wo der Hengst zwischen vielen fremden Stuten auf einem ihm fremden Platz lief. Dementsprechend war er anfangs ziemlich aufgeregt und in der Phase ist dieses Foto entstanden. Durch das v/a-reiten und mit Hilfe von etwas Arbeit wurde das Pony dann aber auch relativ zügig wieder ruhig und zufrieden. Wink
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Maggy
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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 12:13    

@Thokka:
was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor...mein "Großer" hat´s auch gut drauf, mich in Sicherheit zu wiegen, den Hals lang zu machen, die Nase schön brav vor zu nehmen und scheinbar fleißig mit dem Hinterbein zu arbeiten und doch habe ich den Eindruck, er macht den Rücken nicht rund, so wie Du es bei Dir beschreibst...ich arbeite dann viel mit Trabstangen in verschiedenen Höhen, denn um den Rücken aufzuwölben, muß ein Pferd zunächst ja auch mal Bauchmuskeln einsetzen. Durch das "Stangen treten", besonders wenn sie abwechselnd in verschiedenen Höhen liegen, werden durch die Beinarbeit auch die Bauchmuskeln aktiviert, was wiederum dazu führt, dass der Rücken sich aufwölbt. Bei "Rüdi" funktioniert diese Art der Arbeit ganz gut.

LG
Maggy
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Thokka
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Anmeldedatum: 21.05.2009
Beiträge: 94
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 12:25    

@Maggy

Danke für Deine Antwort. Genauso, wie Du es beschreibst, ist es auch bei meinem Pferd. Die Idee mit dem Stangentreten kam mir auch schon. Nur haben wir da ein neues Problem: Ich habe den Eindruck, dass mein Pferd ein schlechtes Körpergefühl hat, vor allem was die Hinterbeine anbelangt. Beim Stangentreten nimmt er die Hinterbeine kaum mit, und mir ist es ehrlich gesagt ein bisschen zu gefährlich, weil er schon öfter auf die Stangen getreten ist und heftig gestolpert ist.

Nun habe ich angefangen, auf dem Putzplatz immer die Hinterbeine abzustreichen, wenn er sich auf "Kommando" geschlossen hinstellt. Das klappt schon richtig gut. In der Bahn versuche ich, dass er auf ein Gertentippen die Beine hebt. Vorne hat er es innerhalb sehr kurzer Zeit gelernt, aber hinten will es einfach nicht klappen. Als ob er nicht weiß, dass er die Beine hinten heben kann. Er setzt meist ein Bein minimal vor oder zurück, aber mehr konnte ich ihm nicht abringen.

Hast Du einen Tipp, was ich noch versuchen kann ? Mit einer Stange klappts ja ganz gut, aber ich denke, dass eine Stange nicht wirklich was zum Rückenaufwölben beiträgt.


Viele Grüße

Thokka
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Maggy
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Anmeldedatum: 29.05.2009
Beiträge: 33
Wohnort: Elmenhorst

BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 16:55    

Hallo Thokka,

ich muß ein wenig schmunzeln, denn genauso war und ist es manchmal bei meinem Pferd auch heute noch mit den Hinterbeinen. Stolpern, und den Eindruck vermitteln, als ob die Beine gar nicht seine wären. Nun ja, "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" und alles was Du tust ist genau das, was mit "Geduld und Spucke" zum Erfolg führt. Immer wieder die Hinterbeine "anfordern" und wenn Stangenarbeit zunächst nur mit einer Stange klappt, ist es auch gut. Die Arbeit an der Hand ist prima für`s Körpergefühl. Laß Dich nicht verunsichern, kleine Schritte führen auch zum Ziel! Laß Dir bei der Stangenarbeit von jemandem Deines Vertrauens als "Bodenpersonal" behilflich sein, der ggf. immer mal wieder die eine Stange etwas anhebt, mal höher, mal weniger hoch, dann mal ne 2.te Stange dazu, wieder wegnehmen usw. Hügeliges Gelände oder Hohlwege durch nen Tannenwald mit viel Wurzeln dazwischen wären ideal zum durchtraben am langen, ja sogar hingegebenen Zügel. Hab ich auch schon gemacht, einfach allen Mut zusammengenommen und darauf vertraut, dass Rüdi schon lernt, auf seine Beine selbst zu achten und es hat tatsächlich geklappt.
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