Korrektes Vorwärts-abwärts!?! - Reitweisen / Pferde Themen übergreifend - Seite 2 | Pferdeforum & Pferde

Korrektes Vorwärts-abwärts!?! - Reitweisen / Pferde Themen übergreifend - Seite 2 | Pferde & Informationen zur Anatomie & Biomechanik der Pferde.


Pferde Fotos & BilderPferde Galerie  Pferde KleinanzeigenmarktAnzeigenmarkt  TiernamenPferdenamen  MitgliederkarteMitgliederkarte  SuchenSuche  LoginLogin



Schnellsuche:    
Korrektes Vorwärts-abwärts!?!
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
 
Neue Antwort erstellen    Reitlehre-Forum -> Reitweisen / Pferde Themen übergreifend
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Yvonne
Pony
Pony



Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 176
Wohnort: Göttingen

Verfasst am: 03.04.2009, 18:24    

Ausbilder111 hat Folgendes geschrieben:
Meiner Meinung gibt es den Begriff "zu tief" eigentlich nicht. Sondern nur "zu eng". Der Hals des Pferdes ist die Balancierstange. Sofern das Pferd nicht vom Reiter gestört wird, wird es selbstständig und je nach Bedarf den Hals höher oder tiefer tragen. Nur durch das Beizäumen des Reiters entstehen dann die Probleme.. Vor allem wenn nicht genügend nachgetrieben wird....


Das ist sehr interessant. Man hört ja eigentlich immer wieder, dass auch beim v/a der Kopf nicht unter Buggelenkshöhe sein soll. Wobei ich auch das sowohl beim Longieren (siehe oben) als auch beim Reiten zulasse, solange das Pferd aktiv mit der Hinterhand bleibt, nicht auf die Vorhand kommt und - wie oben bereits erwähnt - sich nicht auf den Zügel stützt.

Aber wichtig ist mir vor allem die stänige Dehnungsbereitschaft, auch aus der Versammlung heraus. D.h. das Pferd muss immer das Gebiss suchen und in die Dehnungshaltung kommen, wenn der Zügel nachgelassen wird.
Anzeigen








Verfasst am:     Anzeige

Fox
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 07.03.2009
Beiträge: 81
Wohnort: Mannheim

Verfasst am: 03.04.2009, 19:43    

Hallo Yvonne,
das ist meiner Meinung richtig was du schreibst,immer noch besser unter Buggelenkshöhe als zu eng und wie gesagt nicht die Stütze im Hilfszügel oder in Hand des Reiters suchend.Ich bin der Meinung das es eine Frage der Zeit und muskulären Ausbildung ist bis das Pferd in Buggelenkshöhe oder bei Versammlung sich selbst tragend arbeitet.Nicht ummsonst heißt es das ein *Grand Prix Pferd*von der Remonte an ca. 6 Jahre benötigt,bis es die Versammlung muskulär bringen kann.
Und die Pferde versuchen bei Überforderung alles nur nicht mit der Hinterhand sich selbst tragen zu müssen,manche werden schnell und laufen den Schwung dann weg,andere gehen garnicht mehr vorwärts-das ist schon echt anstrengend und die Muskeln werden schnell müde und wie wäre das bei uns wenn wir im Studio wären und es fängt an zu *zwicken*und hinter uns würde jemand mit dem *Hackebeil*stehen,zudem ist ermüdete Muskulatur zu keiner Leistung fähig,ganz zu schweigen von der psychischen Belastung.

L.G.
Summer
Heuholer
Heuholer



Anmeldedatum: 25.02.2009
Beiträge: 23
Wohnort: Landstuhl

Verfasst am: 24.05.2009, 16:27    

Hat etwas länger gedauert, aber jetzt hab ich das Foto wiedergefunden.
Meiner Meinung nach könnte das Pferd gern ein wenig geschlossener sein... ist schon ziemlich laufend.
Naja, wir arbeiten dran... Wink

Der Anhang ist nur für Mitglieder im Pferdeforum sichtbar. Jetzt registrieren und kostenlos Forenmitglied werden. Zur Anmeldung

Fox
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 07.03.2009
Beiträge: 81
Wohnort: Mannheim

Verfasst am: 24.05.2009, 16:41    

Hallo Summer,ich finde es ist ein gelungenes Bild und meinen großen Respekt,du reitest schließlich einen Norweger!So toll habe ich diese Rasse noch nie in Aktion gesehen-aktives Hinterbein,Nase vor trotz den bekannten Problemen in den Ganaschen bei dieser Rasse....gefällt mir sehr gut.
Ein sehr harmonisches Paar

L.G.
Yvonne
Pony
Pony



Anmeldedatum: 21.03.2009
Beiträge: 176
Wohnort: Göttingen

Verfasst am: 24.05.2009, 18:10    

Schließe mich Fox an, sehr schönes Bild. Einziger (mini-kleiner) Kritikpunkt, hast Du ja schon selber erwähnt, es sieht so aus, als ob das Pferd doch etwas zu sehr rennt (und dadurch evt. sein Gleichgewicht sucht?).
Thokka
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 21.05.2009
Beiträge: 97
Wohnort: Kiel

Verfasst am: 26.05.2009, 09:35    

Ich hab leider kein Bild, auf dem mein Pferd im V/A zu sehen ist.

Er nimmt den Kopf zwar schön tief, aber er wölbt den Rücken nicht auf, obwohl er zwei Hufbreit untertritt. Vielleicht sehe ich es auch einfach nicht, aber ich bin der Meinung, er wölbt den Rücken nicht.

Was mache ich verkehrt bzw. was kann ich anders machen ?

Er rennt nicht, ist nicht ausgebunden (weil er sich dann bei noch so langen Dreieckszügeln leicht hinter die Senkrechte verkrümmelt) und hat ein schön gleichmäßig flottes Tempo.


Viele Grüße

Thokka
Summer
Heuholer
Heuholer



Anmeldedatum: 25.02.2009
Beiträge: 23
Wohnort: Landstuhl

Verfasst am: 27.05.2009, 14:32    

@Fox: Danke! Embarassed Das Nase-vor ist beim Fjord nicht unbedingt das Problem. Schwierig wird es, wenn man in Richtung (beginnende) Versammlung arbeitet, denn wie du schon sagst: Die meisten Fjords sind sehr eng in der Ganasche (meine ältere Stute hat da auch Probleme) und man hat dadurch nicht die Möglichkeit, das Pferd stärker beizuzäumen.
Viele Fjords gehen dadurch eher mal mit "hoher Rübe" als aufgerollt. Allerdings hat die Zucht der letzten Jahre da große Verbesserung gebracht, in Sachen Halsung und Ganaschenfreiheit. Bei meiner jungen Stute muss ich von Anfang an sehr stark aufpassen. Sie neigt durch ihren leichten Hals eher mal zum aufrollen. Shocked

@Yvonne: Das stimmt! Wobei ich noch sagen muss: Das Foto ist auf dem Mannheimer Maimarkt entstanden, wo der Hengst zwischen vielen fremden Stuten auf einem ihm fremden Platz lief. Dementsprechend war er anfangs ziemlich aufgeregt und in der Phase ist dieses Foto entstanden. Durch das v/a-reiten und mit Hilfe von etwas Arbeit wurde das Pony dann aber auch relativ zügig wieder ruhig und zufrieden. Wink
Maggy
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 29.05.2009
Beiträge: 69
Wohnort: Elmenhorst

Verfasst am: 18.06.2009, 11:13    

@Thokka:
was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor...mein "Großer" hat´s auch gut drauf, mich in Sicherheit zu wiegen, den Hals lang zu machen, die Nase schön brav vor zu nehmen und scheinbar fleißig mit dem Hinterbein zu arbeiten und doch habe ich den Eindruck, er macht den Rücken nicht rund, so wie Du es bei Dir beschreibst...ich arbeite dann viel mit Trabstangen in verschiedenen Höhen, denn um den Rücken aufzuwölben, muß ein Pferd zunächst ja auch mal Bauchmuskeln einsetzen. Durch das "Stangen treten", besonders wenn sie abwechselnd in verschiedenen Höhen liegen, werden durch die Beinarbeit auch die Bauchmuskeln aktiviert, was wiederum dazu führt, dass der Rücken sich aufwölbt. Bei "Rüdi" funktioniert diese Art der Arbeit ganz gut.

LG
Maggy
Thokka
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 21.05.2009
Beiträge: 97
Wohnort: Kiel

Verfasst am: 18.06.2009, 11:25    

@Maggy

Danke für Deine Antwort. Genauso, wie Du es beschreibst, ist es auch bei meinem Pferd. Die Idee mit dem Stangentreten kam mir auch schon. Nur haben wir da ein neues Problem: Ich habe den Eindruck, dass mein Pferd ein schlechtes Körpergefühl hat, vor allem was die Hinterbeine anbelangt. Beim Stangentreten nimmt er die Hinterbeine kaum mit, und mir ist es ehrlich gesagt ein bisschen zu gefährlich, weil er schon öfter auf die Stangen getreten ist und heftig gestolpert ist.

Nun habe ich angefangen, auf dem Putzplatz immer die Hinterbeine abzustreichen, wenn er sich auf "Kommando" geschlossen hinstellt. Das klappt schon richtig gut. In der Bahn versuche ich, dass er auf ein Gertentippen die Beine hebt. Vorne hat er es innerhalb sehr kurzer Zeit gelernt, aber hinten will es einfach nicht klappen. Als ob er nicht weiß, dass er die Beine hinten heben kann. Er setzt meist ein Bein minimal vor oder zurück, aber mehr konnte ich ihm nicht abringen.

Hast Du einen Tipp, was ich noch versuchen kann ? Mit einer Stange klappts ja ganz gut, aber ich denke, dass eine Stange nicht wirklich was zum Rückenaufwölben beiträgt.


Viele Grüße

Thokka
Maggy
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 29.05.2009
Beiträge: 69
Wohnort: Elmenhorst

Verfasst am: 18.06.2009, 15:55    

Hallo Thokka,

ich muß ein wenig schmunzeln, denn genauso war und ist es manchmal bei meinem Pferd auch heute noch mit den Hinterbeinen. Stolpern, und den Eindruck vermitteln, als ob die Beine gar nicht seine wären. Nun ja, "mühsam ernährt sich das Eichhörnchen" und alles was Du tust ist genau das, was mit "Geduld und Spucke" zum Erfolg führt. Immer wieder die Hinterbeine "anfordern" und wenn Stangenarbeit zunächst nur mit einer Stange klappt, ist es auch gut. Die Arbeit an der Hand ist prima für`s Körpergefühl. Laß Dich nicht verunsichern, kleine Schritte führen auch zum Ziel! Laß Dir bei der Stangenarbeit von jemandem Deines Vertrauens als "Bodenpersonal" behilflich sein, der ggf. immer mal wieder die eine Stange etwas anhebt, mal höher, mal weniger hoch, dann mal ne 2.te Stange dazu, wieder wegnehmen usw. Hügeliges Gelände oder Hohlwege durch nen Tannenwald mit viel Wurzeln dazwischen wären ideal zum durchtraben am langen, ja sogar hingegebenen Zügel. Hab ich auch schon gemacht, einfach allen Mut zusammengenommen und darauf vertraut, dass Rüdi schon lernt, auf seine Beine selbst zu achten und es hat tatsächlich geklappt.
Maggy
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 29.05.2009
Beiträge: 69
Wohnort: Elmenhorst

Verfasst am: 18.06.2009, 16:04    

Bleib am Ball und setze Dich nicht selbst unter Erfolgsdruck. Jedes Pferd ist eine eigene Persönlichkeit und lernt entsprechend anders. Der eine schneller, der andere weniger schnell und körperliche Schwierigkeiten müssen auch berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist, dass Du immer nur kurze Reprisen arbeitest und Erholungspausen einlegst, bevor Dein Pferd müde wird, weil müde Muskeln sich verspannen und sich dementsprechend nicht mehr ausbilden lassen. Ach ja, Doppellonge kann auch gut unterstützen, weil die äußere Leine am Hinterbein liegt...Ich selbst gehe an der Longe immer in einem kleinen Kreis mit und- jetzt nicht lachen- dabei hebe ich die Beine immer extrem an. Sieht völlig bekloppt aus, tut aber seine Wirkung, denn Du glaubst gar nicht, wie sehr Dein Pferd Dich beobachtet, wenn Du longierst. Es reagiert total auf Deine Körpersprache. Wenn ich "latsche", "latscht" Rüdi auch, gehe ich kräftigen Schrittes wie oben beschrieben, wird Rüdi zum Tänzer, das ist tatsächlich wahr. Mehr fällt mir im Moment nicht ein.....bis dahin LG Maggy
Thokka
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 21.05.2009
Beiträge: 97
Wohnort: Kiel

Verfasst am: 19.06.2009, 06:45    

Hallo Maggy,

das tut gut, mal so etwas Aufbauendes zu lesen.
Ich dachte schon, dass ich vielleicht was verkehrt mache, es meinem Pferd nicht richtig vermittle oder so. Aber dann bin ich ja gar nicht auf dem Holzweg.


Danke und viele Grüße

Thokka
Maggy
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 29.05.2009
Beiträge: 69
Wohnort: Elmenhorst

Verfasst am: 19.06.2009, 10:41    

Hallo Thokka,

ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie oft ich an mir selbst gezweifelt habe und wie oft ich mir anhören mußte, wann mein Pferd was gelernt haben muß. Ich weiß aber auch, dass ich richtig entschieden habe für mich und mein Pferd. Nämlich, dass ich akzeptieren muß, mich auch mit kleinen Erfolgen, die dann aber auch von Dauer sind, zufrieden zu geben und mit Lob nicht zu sparen, dabei trotzdem konsequent an der Zielsetzung weiter zu arbeiten, ohne Zwangsmaßnahmen. Ich erhebe nicht den Anspruch, selbst immer alles richtig zu machen; sicher machen alle immer irgendetwas verkehrt, aber das darf Dich nicht aus der Ruhe bringen. Jeder Reiter lernt sein Leben lang und die Ausbildung eines Pferdes ist eigentlich nie abgeschlossen. Vertraue auf Dich und Dein Bauchgefühl, Deine Erfahrungen und Dein eigenes Können, dann kannst Du gar nicht auf dem Holzweg sein, denn letzendlich kennt Dein Pferd niemand besser als Du selbst und im Innern weißt Du ganz genau, was dann richtig und was falsch ist.
LG
Maggy
Zisa
Hufauskratzer
Hufauskratzer



Anmeldedatum: 15.03.2012
Beiträge: 3
Wohnort: Graz

Verfasst am: 15.03.2012, 18:36    

Habt ihr Tipps wie man die korrekte Vorwärts- Abwärts Haltung als Reiter erkennen kann? Von oben ist es schwer.
Maggy
Fohlen
Fohlen



Anmeldedatum: 29.05.2009
Beiträge: 69
Wohnort: Elmenhorst

Verfasst am: 09.04.2012, 15:25    

Hallo Zisa,

als Reiter ist es tatsächlich schwierig, die korrekte Dehnungshaltung zu sehen. Zu schnell ist man meist am Spiegel vorbeigeritten. Allerdings läuft nur ein losgelassenes Pferd in korrekter Dehnungshaltung und das kannst Du in erster Linie fühlen. Der Pferderücken schwingt und es fühlt sich butterweich an, weil die Hilfen ohne Mühe angenommen werden. Bei leichter Anlehnung an die Zügelfäuste hast Du das Gefühl, Du brauchst "nur zu denken", was Du reiten möchtest und das Pferd führt die Dinge aus...
Was Du als Reiter leicht erkenen kannst ist: der Mähnenkamm kippt locker zu der Seite mit, zu der das Pferd gestellt wird und meist spielen die Ohren recht entspannt und sind nicht starr nach vorn oder hinten gerichtet.
Hauptsache, Du versuchst nicht, diese Dehnungshaltung mit der Hand herstellen zu wollen, denn sonst passiert es nur allzu schnell, daß das Pferd sich aufrollt, hinter den Zügel kommt oder sich so gegen die Hand wehrt, daß es den Unterhals durchdrückt....
Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.
LG
Maggy
Anzeigen

Neue Antwort erstellen    Reitlehre-Forum -> Reitweisen / Pferde Themen übergreifend Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3  Weiter
Seite 2 von 3

Anzeigen

Neue Beiträge im Forum  (mehr...)
Thema Forum Antworten Aufrufe Erstellt am
Party im Reitverein Pferde Themen allgemein 1 1787 08.12.2017
We(lcher)sternsattel?- Kaufberatung Westernsatte... Ausrüstung für Reiter & Pferde 3 2840 30.10.2017
Kenne mich da nicht wirklich aus. Pferderassen & Pferde Zucht 2 3174 30.10.2017
Trense, ja oder nein oder Alternative? Pferde Themen allgemein 1 2149 30.10.2017
Weihnachten steht vor der Tür - Geschenktipps - ... Ausrüstung für Reiter & Pferde 3 3451 30.10.2017


Impressum | RSS | Datenschutz
Reitlehre & Reiten - phpBB ©