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Anandi Hufauskratzer

Anmeldedatum: 24.05.2009 Beiträge: 3 Wohnort: Altenstadt
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| Verfasst am:
24.05.2009, 10:28 Fesselträgerverletzung |
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Hallo!
Ich habe nich heute neu angemeldet, weil ich hoffe hilfreiche Antworten auf meine Frage zu finden...
Ich habe einen 13 Jahre alten Hengst mit einer Fesselträgerverletzung. Auf Ultraschallbildern sieht man eine dunkle Stelle in der Sehne, die über den Fesselträger verläuft (so der TA), was auf einen Faserverlust hindeutet. Außerdem hat er in der Beugesehnenscheide eine Verkalkung, die von einer älteren Verletzung herrühren muß.
Das knifflige an meinem Großen ist, daß er nie gelahmt hat und somit niemand wirklich weiß, wann er sich die beiden Dinge zugezogen hat.
Nach Anweisung TA gehen wir zweimal täglich Schritt. Erlaubt sind alle Böden und ich darf ihn auch reiten. Paddock und Koppel sind leider tabu...Da er jetzt schon seit 5 Wochen "steht", macht er natürlich immer wieder mal den einen oder anderen Hüpfer - läßt sich nicht vermeiden.
Vom TA bekam ich Tendon Flex als Ergänzungsfuttermittel (organischer Schwefel). Zusätzlich unterstütze ich mit vier homöopathischen Mitteln (Ruta, Silicea, Rhus tox. und Symphitum) sowie zweimal täglich pulsierendes Magnetfeld.
TA sagte mir, ich solle das Bein kühlen, falls es warm ist.
Und da kommt nun meine Frage: Ich kann weder Zusammenhänge noch Regelmäßigkeiten bei der Temperatur des Beins erkennen. Mal ist es vor der Bewegung kalt und danach warm, mal ist es anders herum. Mal wird es durch Magnetfeld warm, mal kühlt es damit runter... Es wird auch nie so warm, daß man einen ganz deutlichen Unterschied zu den anderen Beinen merkt. Es ist eben immer nur ein kleines bißchen wärmer, als der Rest (wenn es denn wärmer ist).
Wieviel warm ist ungesund und bedarf der Kühlung? Ist es immer negativ zu bewerten, wenn es leicht warm ist, oder kann es auch ein Zeichen gesteigerter Durchblutung sein? Wäre das nicht für den Heilungsverlauf sogar förderlich (Magnetfeld tut ja am Ende nichts anderes...)?
Wer hat Erfahrungen mit solchen Verletzungen und kann uns da ein bißchen weiterhelfen? Ich würde mich sehr freuen!
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Yvonne Pony


Anmeldedatum: 21.03.2009 Beiträge: 176 Wohnort: Göttingen
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| Verfasst am:
24.05.2009, 14:41 |
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Das was Du beschreibst ist mehr oder weniger normal bei einer solchen Verletzung. Mein Wallach hatte vor einigen jahren eine Fesselträgerverletzung (Fesselträgeranriss) mit Sehnenscheidenentzündung. Er war allerdings deutlich lahm. Nach der Diagnose stand er 5 Tage nur in der Box, danach durfte er wieder Spazierengehen auf hartem Boden.
Das Bein war zu Anfang, also während der akuten Entzündungsphase, deutlich warm und geschwollen. Das wurde ein bißchen besser mit der Zeit, aber sowohl Schwellungen der Sehnenscheide als auch die Wärme/Kälte im Bein variierte ständig, so dass ich fast wahnsinnig geworden wäre Nach der akuten Entzündungsphase soll man eigentlich nicht mehr kühlen, sondern durch Wärme den Heilungsprozess unterstützen. Ich habe ebenfalls mit puslierendem Magnetfeld behandelt, nach der Akut-Phase. Als Zusatzmittel gab es Magnoflexal von Iwest. Außerdem haben wir Tendoviscum gespritzt (Planta Vet).
Er stand nach 6 Wochen bei mir zu Hause dann bei einer Freundin, wo er einen eigenen kleinen Offenstall bekam. Dort konnte er sich bewegen, aber nicht rumtoben. Das war ideal. Er hatte fast 9 Monate Pause, wobei ich nach 6 Monaten das OK der Tierklinik zum Wiederantrainieren bekommen hatte. Aber da war es Winter, und ich habe dann erst im Frühjahr wieder angefangen. Viel Schritt auf hartem Boden, und kleine ebene Koppel.
Dass das Bein mal warm, mal kalt, mal dick und mal dünn war, hat sich noch fast ein Jahr hingezogen. Inzwischen ist es aber wieder "normal" und mein Pferd ist auch wieder voll belastbar (ist danach wieder Distanzritte und Jagden gegangen).
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Anandi Hufauskratzer

Anmeldedatum: 24.05.2009 Beiträge: 3 Wohnort: Altenstadt
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| Verfasst am:
24.05.2009, 17:55 |
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Oh ja, es kann einen wahnsinnig machen! Vor allem werde ich immer unsicherer was ok ist und was nicht. Meiner steht in einer Box mit Paddock und eigener kleinen Weide dran, darf aber im Moment beides nicht nutzen. Also auf den Paddock dürfte er, aber ich habe da so meine Bendenken, weil wir erst vor knapp drei Wochen in den Stall gezogen sind, er also noch "Neuling" ist und die Paddocks mit Metallelementen abgetrennt sind. Sein Nachbar, ein älterer Wallach, läßt ihn halt überhaupt nicht in Frieden. Somit habenwir schon in der Box den direkten Kontakt zwischen den beiden unterbunden, damit er nicht ständigmit dem Bein gegen die Wand donnert. Draußen auf dem Paddock würde es sicher nicht anders zugehen. Und bevor er dann mit dem Bein im Gitter hängt, laß ich ihn lieber noch drinnen. Zumindest solange, bis mir der TA sagt, es ist halbwegs stabil...
Welche Erfahrungen hast du mit dem Magnetfeld gemacht? Ich habe bisher nur festgestellt, daß er es einfach total Cool und entspannend findet
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Yvonne Pony


Anmeldedatum: 21.03.2009 Beiträge: 176 Wohnort: Göttingen
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| Verfasst am:
24.05.2009, 18:12 |
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| Meiner Meinung nach ist Magnetfeld prima! Ich glaube, dass die Verletzung bei meinem ohne Magnetfeld nicht so gut verheilt wäre (ich weiß es natürlich nicht, aber da ich Magnetfeld auch selber nutze glaube ich fest daran).
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