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Steffi Hufauskratzer

Anmeldedatum: 07.10.2009 Beiträge: 8 Wohnort: münster
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| Verfasst am:
29.10.2009, 00:43 |
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hallo Thokka,
oh, man das Thema kenn ich gut. Wie geht es euch inzwischen. Meine Stute kann sich ganz schnell in eine unheimliche Anspannung reinsteigern, von einen Moment auf den anderen.Ich hatte auch schon immer darauf gewartet, dann ist es natürlich passiert. Mittlerweile habe ich viel an mir gearbeitet, das ich cooler bin, es funktioniert aber noch nicht immer. Ich suche den Schalter, das das Herz langsamer schlägt. und der Atem entspannter wird,
Durch Dominanztraining, Gymnastizierung von meiner Stute und Sitzübungen meinerseits, kann ich sie zumindest am Steigen hindern. So endete es teilweise, wenn sie sich reingesteigert hat. Ich reite dann Schulterherein oder volten. Insgesamt ist es besser geworden.
An manchen Tagen ist nichts( kann sie am langen Zügel reiten) und an anderen oh man. Tiere haben halt auch so ihre "Tage".
Ehrzähl doch bitte, wie es euch geht,
lg Steffi
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Karina Fohlen


Anmeldedatum: 13.03.2009 Beiträge: 83 Wohnort: Lampertheim
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| Verfasst am:
29.10.2009, 16:40 |
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Hallo,
eine Stallkollegin hat mir demletzt den Tipp gegeben, dass wenn ich im Gelände merke, dass ich Angst bekomme oder denke, da vorne könnte mein Pferd Angst haben, dann soll ich einfach gähnen oder lachen. Das entspannt unseren Körper und die Pferde werden von unserer Anspannung nicht angesteckt. Ich denke, ein Versuch ist es wert.
Lg, Karina.
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Constanze Jährling


Anmeldedatum: 13.03.2009 Beiträge: 279 Wohnort: Christes
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| Verfasst am:
01.11.2009, 20:21 |
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hi, wie ist denn jetzt der dinge?
das ir de lachen ist gut ne freundin von mir hat immer gesungen um sich selbst zu beruhigen - dadurch wird die atmung gleichmäßiger und man entspannt.
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Steffi Hufauskratzer

Anmeldedatum: 07.10.2009 Beiträge: 8 Wohnort: münster
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| Verfasst am:
02.11.2009, 12:10 |
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Hallo,
vielen Dank für die Tipps, Mit dem Lachen habe ich es noch nicht versucht, aber gesungen habe ich schon öfters und das hilft schon. Manchmal schaue ich auch in die entgegengesetzte Richtung, das hilft auch. oder denke an etwas schönes
Wenn ich merke, das lady sich beginnt reinzusteigern ,früher ist sie gestiegen,versuche ich sie abzulenken, schulterherrein, etc. Ich habe es die letzten drei male so gemacht, das ich sie erst auf dem Platz geritten habe, um die zu lockern und eine gute verbingung zu bekommen, anschließend bin ich eine kleine runde geritten, so konnte ich sie besser händeln.
manchmal habe ich auch das gefühl , das es reine bockigkeit ist, ein testen wer von uns stärker ist. denn wenn ich ihr klar gemacht habe, zb. mit schulterherein, das alles in ordung ist, und das ich das leidtier bin,geht sie am langen zügel an der stelle vorbei. Es ist immer an der selben stelle, die aber gut überschaubar ist.
sonst hat sie probleme bei hecken, die sie nicht einsehen kann, im wald, teilw, bei entgegenkommenden fußgängern,
durch viel bodenarbeit, (plane, regeschirm), arbeit an der hand, sitzübungen ist es schon besser geworden, ich werde auch jetzt vermehrt spazieren gehen, dieses jahr habe ich erstmal schwerpunktmäßig im viereck versucht mehr vertrauen aufzubauen
vielleicht ist auch die hilfe eines tierkommunikator sinnvoll?
lg steffi
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Thokka Fohlen


Anmeldedatum: 21.05.2009 Beiträge: 97 Wohnort: Kiel
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| Verfasst am:
07.11.2009, 18:00 |
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Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure Antworten.
Bei uns hat sich wirklich etwas getan, auch wenn es nach der Diagnose nur noch zu Fuß ins Gelände geht. Aber zu Fuß hatten wir ja auch so manches Mal Probleme...
Das ich mich in etwas hineinsteigere, ist mir in der letzten Zeit bewusster geworden. Vermutet habe ich es schon seit längerem, aber manchmal will man sich einfach gewisse Dinge nicht eingestehen. Wenn das wirklich die Ursache ist (wie ich es stark vermute), dann wirkt mein Pferd als Spiegel, der mir ganz deutlich zeigt: Das ist Dein Problem.
Ich habe selbst Angst davor, weit von Zuhause wegzugehen. Am liebsten bin ich daheim, dort fühle ich mich am sichersten. Verzeiht mir, wenn ich nicht allzu sehr in die Tiefe gehe. Ich wirke nach außen immer sehr gefasst, aber Dinge, die mich unvorbereitet treffen, bringen mich zuweilen etwas aus der Fassung. Im Grunde ist das nichts anderes als das, was mein Pferd macht. Gehen wir ins Gelände, ohne dass etwas Neues zu sehen ist, passiert nichts. Ist da irgendetwas, selbst ein Auto, ein Spaziergänger, der plötzlich hinter einem Busch steht, kann es mit der Ruhe vorbei sein. Auch wenn ich persönlich in dem Fall kein Problem mit der Situation habe, denke ich: "Na toll, gleich schaltet mein Pferd wieder um...". Ich sehne mich nach einem ruhigen Pferd, das mich gelassen durch diese Situationen führt. Und das gleiche wünscht sich wahrscheinlich auch mein Pferd.
Das erst einmal zum Thema Erkenntnis. Dann bin ich vor ein paar Wochen spazieren gegangen und hatte so eine Art Schlüsselerlebnis.
Es war recht windig, aber ansich war mein Pferd ruhig und ich auch. Wir sind also losgestiefelt, mein Pferd nur am Halfter, wie sonst auch. Normalerweise habe ich eine Gerte dabei, aber an diesem Tag nicht, weil wir hinterher noch grasen gehen wollten.
Der erste Schreck war ein Spaziergänger mit Hund, der hinter einem Hügel auftauchte. Da waren wir beide wach, aber ich dachte mir nichts dabei. Dann standen auf der nächsten Koppel Kühe. Mein Pferd hat großen Respekt vor Kühen, besonders, wenn sie auf uns zugerannt kommen. Wochenlang zuvor war die Koppel leer und ausgerechnet heute... Naja, mein Pferd stocksteif, prustete, und ich dachte mir: Klasse, doch wieder kein ruhiger Spaziergang. Aber der Knackpunkt war der, das ich es akzeptiert habe. Haltet mich für durchgeknallt, aber ich blieb so ruhig, weil ich genau wusste, mein Pferd will gleich nur noch nach Hause.
Und was machte er ? Stand neben den Kühen und graste. Ich dachte, ich bin im falschen Film. Kein unruhiges Pferd, was am Strick zieht und nur weg will. Nein, er nahm den Kopf runter und fraß. Natürlich war er noch ein bisschen aufgeregt, aber durch das Fressen wurde er ruhiger.
Ich habe ihn ein bisschen grasen lassen, und habe ihn dann aufgefordert, mit mir weiterzugehen. Und er kam mit, ohne auch nur geringste Anstalten zu machen, weiter nervös zu sein und irgendwie überzureagieren. Wir also in aller Ruhe weitergegangen, eine kleine Runde gedreht und zurück zum Stall, wieder an der Kuhkoppel vorbei, wieder ohne Probleme.
Versteht mich nicht falsch, vor Monaten wäre das eine Situation gewesen, weswegen ich dieses Thema überhaupt gestartet habe. Und zwar nicht deshalb, weil er Respekt vor Kühen hat, sondern allein der Situation wegen. Der gemütliche Ausritt wäre dann kein Thema mehr gewesen, weil ich den Schalter zum Entspannen nicht mehr gefunden hätte.
Nun hoffe ich natürlich, dass ich mit diesem Erlebnis weiterarbeiten kann. Vielleicht habe ich tatsächlich den Schlüssel gefunden...
Viele Grüße
Thokka
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