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youngster Hufauskratzer

Anmeldedatum: 06.06.2011 Beiträge: 3 Wohnort: Österreich
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| Verfasst am:
06.06.2011, 21:11 5-jähirger Wallach ignoriert Kommandos |
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Hallo,
ich habe einen 5-jährigen ÖWB-Wallach, der meist recht cool ist. In Situationen, die ihn offenbar sehr stressen, ignoriert er jedoch alles um ihn herum.
Beispiel:
Er wird in der Halle longiert, die anderen Pferde kommen von der Koppel oder auf die Koppel und laufen an der Halle vorbei. Er klinkt sich aus, ist mit seiner gesamten Aufmerksamkeit woanders, hört auf keine (Stimm)Kommandos, galoppiert an, ist im Tempo nicht zu regulieren, läuft kreuz und quer und bleibt nicht auf der Tour, ingoriert jeden anderen Bereich, kommt in die Mitte und achtet auch nicht auf die Longierpeitsche. Zwischendurch wird es wirklich brenzlig.
Er versucht jedoch nicht, sich mit Gewalt loszureißen, buckelt nicht und steigt auch nicht.
Sobald draußen alles vorbei ist, ist er innerhalb weniger Minuten wieder ruhig und arbeitet gut mit.
Ich kann / will solche Situationen nicht vermeiden. Aber was tun, damit er trotz Aufregung aufmerksam bleibt und auf Kommandos reagiert?
Oder ist das wirklich nur eine Frage des Alters / der Erfahrung?
Danke für viele Tipps!
Youngster
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Constanze Jährling


Anmeldedatum: 13.03.2009 Beiträge: 279 Wohnort: Christes
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| Verfasst am:
07.06.2011, 08:21 |
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Ich denke schon, dass man von einem 5 Jährigen erwarten kann, sich bei der Arbeit zu konzentrieren.
macht er das nur an der Longe oder auch beim Reiten?
eine meiner stuten lässt sich auch sehr leicht ablenken. dann "beschäftige" ich sie einfach in dem moment noch mehr. beim reiten z.b. verlange ich dann perfektes vorwärts abwärts.
an der longe, treibe ich sie an. dann muss sie eben ein paar runden galoppieren. Sollte es nicht klappen hole ich sie zu mir und sie muss stehen bzw. mache ich übungen mit ihr die von den 7 Games / Natural Horsemanship. sie darf auf keinen fall selbst entscheiden was sie da tut.
hast du eine ganz lange longiergerte? Mit was longierst du ansonsten? kappzaum?
lg
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youngster Hufauskratzer

Anmeldedatum: 06.06.2011 Beiträge: 3 Wohnort: Österreich
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| Verfasst am:
08.06.2011, 23:16 |
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Hallo,
er macht das beim Longieren und Reiten. Beim Reiten ist er etwas leichter abzulenken, wird dann aber heiß, zappelt, geht seitwärts und will losstarten, Das sprichwörtliche Pulverfass unter dem Sattel. Er ist dann sehr schwer zu parieren und kaum im Schritt zu halten. Lasse ich ihn traben, rast er nur so dahin, igoriert zum Teil auch den Schenkel und drängt vom Hufschlag in die Mitte, etc.. Und galoppieren lasse ich ihn in der Stimmung nicht, da bin ich mir nicht sicher, ob er dann nicht endgültig "weg" ist und womöglich durchgeht, wenn er derart laufen darf. Das scheint ja genau das zu sein, was er möchte: raus und mitlaufen.
Beim Longieren klappt das Zuhören in den paar Minuten der Aufregung praktisch gar nicht.
Ich verwende eine normal lange Longierpeitsche und er ist zum Reiten mit aufgewickelten Zügeln gezäumt (Longierbrille) und hat den Sattel drauf. Kappzaum haben wir noch keinen.
Er war bis vor vier Wochen zwar Koppelgang, aber keine Herde gewohnt und hat sich rasch und gut integriert. Kann das der / ein (Mit)Grund sein für sein Verhalten? Weil "seine" Herde draußen vorbeiläuft?
lg,
youngster
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Constanze Jährling


Anmeldedatum: 13.03.2009 Beiträge: 279 Wohnort: Christes
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| Verfasst am:
09.06.2011, 07:08 |
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Das kann schon ein Grund für sein Verhalten sein.
Ich lasse meinen Hengst an der Longe galoppieren - irgendwann will er nicht mehr und wird von sich aus langsamer und genau dann treibe ich ihn weiter an, damit er lernt, dass ich entscheide wie lange und in welcher Gangart er läuft. hat bei ihm ganz gut geklappt.
wann ist er denn kastriert worden?
lg
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youngster Hufauskratzer

Anmeldedatum: 06.06.2011 Beiträge: 3 Wohnort: Österreich
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| Verfasst am:
12.06.2011, 16:55 |
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er ist vor dem anreiten als 3-jähriger kastriert worden, das war aber noch vor "unserer" zeit, ich habe ihn erst einige wochen
aber das galoppieren lassen werde ich probieren, wenn er durchgehend laufen muss und gar nicht erst zum stehen kommen kann oder im zick-zack hin und her wechseln, muss er sich auch mehr konzentrieren und kann dann nicht von selbst entscheiden, was er wann tut.
mal sehen, ob das auch bei uns hilft (mit der zeit).
lg
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